Aktuell

ab November 2020

Archäologie aktuell - Der Rest vom Fest

Die neu bestückte Vitrine zeigt einen ganz besonderen Fund:
Eine Grube, randvoll gefüllt mit Gefässscherben. Spuren von Feuer und starker Hitze. Die Überreste eines bronzezeitlichen Festes.

Präsentiert wird eine spannende Momentaufnahme aus dem Leben vor 3300 Jahren. Erfahren Sie, was sich damals auf dem Seckeberg, dem Fundort im Fricktal, zugetragen hat!

Ort: Vitrine "Archäologie aktuell", Dr. Hans Dietschi-Stube im Museum.

ab Frühjahr 2021

Mondhörner - Rätselhafte Kultobjekte der Bronzezeit

Willkommen zu einem ungelösten Rätsel der Urgeschichte!

Ausgrabungen bringen immer wieder faszinierende Tonobjekte zu Tage. Seit über 160 Jahren zerbricht sich die Archäologie den Kopf über Sinn und Zweck dieser geheimnisvollen Kultgegenstände aus der Spätbronzezeit. Diese Ausstellung präsentiert erstmals Originalfunde aus der ganzen Schweiz und führt in die Vielfalt der mysteriösen Mondhörner ein.

Eine Wanderausstellung von: Museum.BL Liestal, Museum für Archäologie Thurgau, Museum Burghalde Lenzburg, Museum für Urgeschichte(n) Zug, Neues Museum Biel.

Ausstellungsdauer Museum Burghalde: 25. März bis 4. Juli 2021

Ort: Forum, 2. Stock des Museums.

www.mondhoerner.ch

Ab 10. Juni 2020

"Sau...ber" - Reinwaschen mit und ganz ohne Seife

Reinwaschen lässt sich auf physikalische, chemische und gar spirituelle Weise. Dabei spielt der Lotus eine zentrale Rolle, denn seine Blätter sind schmutzabweisend. Diese Pop Up-Ausstellung zeigt ergänzend zur Sonderausstellung „Saubere Sache“ (Seifi Lenzburg) Archivalien und Objekte aus der Sammlung – ergänzt mit Mikroskopaufnahmen des Swiss Nanoscience Institutes wie etwa die nanostrukturierte Oberfläche der sich selbst reinigenden Lotusblume.

Diese Ausstellung wird aufgrund der grossen Nachfrage bis März 2021 verlängert.

Ort: Forum, 2. Stock des Museums.

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Ab 23. August 2020

Werke des Stahlplastikers James Licini im Ikonenmuseum

Seit den 70er Jahren gehört James Licini zu den wichtigsten Schweizer Stahlplastikern. Das Ikonenmuseum nimmt unter dem Aspekt seiner beeindruckenden Ikonensammlung Licinis plastische Abstraktionen zum Anlass, der Tradition der russischen Ikone einige ausgewählte Arbeiten gegenüberzustellen. Denn sowohl die russischen Heiligenbilder als auch Licinis Werk repräsentieren die unablässige Suche nach der Eröffnung neuer geistiger Räume jenseits des eigentlich Sichtbaren.

Ort: Ikonenmuseum

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Ab 21. November 2019

Die Rückkehr der Malerin Clara Müller ( 1862 - 1929) nach Lenzburg

Die Künstlerin Clara Müller (16.3.1862 in Densbüren - 18.2.1929 in Bergamo) lebte als Kind während rund 10 Jahren in Lenzburg, auf dem Gelände der Strafvollzugsanstalt. Ihr Vater Johann Rudolf Müller war der erste Direktor der Anstalt und gilt als Pionier des humanen Strafvollzugs. Im künstlerischen Schaffen von Clara Müller zeigt sich eine begnadete Portraitmalerin. Trotz der hohen Qualität ihrer Arbeiten blieb ihr nachhaltige Anerkennung versagt.

Charakterisierung des künstlerischen Werks
Ihre Porträtkunst kennzeichnet ein hellsichtiger Blick für die Eigenart des Dargestellten in Geste und Haltung sowie ein psychologisches Feingefühl, das um so tiefer dringt, je mehr die Malerin vom Wesen des Modells angesprochen wurde. So gehören denn auch die Bildnisse der Verwandten und die Porträts von Kindern, denen sie herzlich zugetan war, zum Schönsten, was sie geschaffen hat. Bei aller Wirklichkeitstreue verliert sich diese Malerei jedoch nicht in der blossen Charakterisierung: die grossgensinnte Künstlerin sieht auch den Menschen gross, sie verinnerlicht ihn, gibt ihm die Würde des Schicksalsträgers. Dem entspricht ihre besondere Vorliebe für das grosse Format. Neben den Bildnissen malte sie Blumenstilleben - meist mit einem Fenstarausblick in die Weite - und einige wenige Landschaftsbilder der ihr vertrauten Gegend von Bergamo.

Das Clara Müller Kabinett im Burghaldenhaus ist auf Anfrage zu besichtigen.