PopUp-Ausstellungen

ab 21. November 2019

Die Rückkehr der Malerin Clara Müller ( 1862 - 1929) nach Lenzburg

Die Künstlerin Clara Müller (16.3.1862 in Densbüren - 18.2.1929 in Bergamo) lebte als Kind während rund 10 Jahren in Lenzburg, auf dem Gelände der Strafvollzugsanstalt. Ihr Vater Johann Rudolf Müller war der erste Direktor der Anstalt und gilt als Pionier des humanen Strafvollzugs. Im künstlerischen Schaffen von Clara Müller zeigt sich eine begnadete Portraitmalerin. Trotz der hohen Qualität ihrer Arbeiten blieb ihr nachhaltige Anerkennung versagt.

Charakterisierung des künstlerischen Werks
Ihre Porträtkunst kennzeichnet ein hellsichtiger Blick für die Eigenart des Dargestellten in Geste und Haltung sowie ein psychologisches Feingefühl, das um so tiefer dringt, je mehr die Malerin vom Wesen des Modells angesprochen wurde. So gehören denn auch die Bildnisse der Verwandten und die Porträts von Kindern, denen sie herzlich zugetan war, zum Schönsten, was sie geschaffen hat. Bei aller Wirklichkeitstreue verliert sich diese Malerei jedoch nicht in der blossen Charakterisierung: die grossgensinnte Künstlerin sieht auch den Menschen gross, sie verinnerlicht ihn, gibt ihm die Würde des Schicksalsträgers. Dem entspricht ihre besondere Vorliebe für das grosse Format. Neben den Bildnissen malte sie Blumenstilleben - meist mit einem Fenstarausblick in die Weite - und einige wenige Landschaftsbilder der ihr vertrauten Gegend von Bergamo.

Die Sonderausstellung ist ab 8. März auf Anfrage zu besichtigen.

 

Ab 7. April 2019

Juri Gagarin - Ikone der russischen Raumfahrt

Verlängerung der Ausstellung!

Der Mondlandung vor 50 Jahren geht eine mehrjährige Phase aus Visionen, Erkundungen und Teilerfolgen voran. Am 12. April 1961 fliegt der 27-jährige Juri Gagarin mit dem Raumschiff Wostok 1 als erster Mensch ins Weltall. Mit seiner Umrundung der Erde in 108 Minuten geht er als Held der Sowjetunion in die Geschichtsbücher ein. Sein Porträt findet sich ikonengleich auf wertvollen russischen Postkarten, Medaillen und Briefmarken. In Form einer Pop Up-Ausstellung zeigt das Ikonenmuseum ausgewählte Exponate.

Ikonenmusem

Ab 16. Januar 2020

Armi Sieche!

Im Frühling 2014 legte die Kantonsarchäologie in Laufenburg einen unscheinbaren Keller frei. Dessen Inhalt barg eine kleine Sensation: Das Siechenhaus des Städtchens wurde entdeckt!
Die Vitrine "Archäologie aktuell" in der Dr. Hans Dietschi-Stube präsentiert eine Auswahl der Funde und erzählt über das Leben der leprakranken Siechen im Spätmittelalter.

Verschoben

Reinwaschen - Eine Ausstellung des Swiss Nanoscience Institute

Es gibt physikalische, chemische und biologische Methoden, Oberflächen, Materialien und Flüssigkeiten reinzuwaschen und sauber zu halten. Das Swiss Nanoscience Institut der Universität Basel gibt Einblicke in die aktuelle Forschung und präsentiert phantastische mikroskopische Fotos von nanostrukturierten Oberfläche wie der sich selbst reinigenden Lotusblüte.

Verschoben auf Frühjahr 2021

Werke des Stahlplastikers James Licini im Ikonenmuseum

Seit den 70er Jahren gehört James Licini zu den wichtigsten Schweizer Eisenplastikern. Das Ikonenmuseum nimmt unter dem Aspekt seiner beeindruckenden Ikonensammlung Licinis plastische Abstraktionen zum Anlass, der Tradition der russischen Ikone einige ausgewählte Arbeiten gegenüberzustellen. Denn sowohl die russischen Heiligenbilder als auch Licinis Werk repräsentieren die unablässige Suche nach der Eröffnung neuer geistiger Räume jenseits des eigentlich Sichtbaren.

Ikonenmuseum