PopUp-Ausstellungen

23. Mai 2019 bis 31. Juli 2019

Himmelfahrten - Imagination und Realität

Zum 50. Jubiläum der Mondlandung zeigt die Pop Up-Ausstellung eine Auswahl an Exponaten, die kosmische Reisen zum Thema haben. Darunter sind Werke von Lenzburger Kulturschaffenden: Dichterin Sophie Haemmerli-Marti, Schriftsteller Frank Wedekind und Maler Werner Büchli. Nebst imaginären Himmelfahrten in Kunst und Literatur thematisiert die Ausstellung eine vollkommen reale: die Landung des ersten Menschen auf dem Mond am 21. Juli 1969. Dieser grosse Schritt für die Menschheit zeichnete eine Filmkamera mit einem Objektiv der Aarauer Firma Kern & Co. AG auf. Das präsentierte Objektiv, die Fotos und Filmaufnahmen auf der Grossleinwand sind eine kleine Würdigung dieser aussergewöhlichen Mondgeschichte aus dem Aargau.

7. April 2019 bis 31. Januar 2020

Juri Gagarin - Ikone der russischen Raumfahrt

Der Mondlandung vor 50 Jahren geht eine mehrjährige Phase aus Visionen, Erkundungen und Teilerfolgen voran. Am 12. April 1961 fliegt der 27-jährige Juri Gagarin mit dem Raumschiff Wostok 1 als erster Mensch ins Weltall. Mit seiner Umrundung der Erde in 108 Minuten geht er als Held der Sowjetunion in die Geschichtsbücher ein. Sein Porträt findet sich ikonengleich auf wertvollen russischen Lackminiaturen, Postkarten, Medaillen und Briefmarken. In Form einer Pop Up-Ausstellung zeigt das Ikonenmuseum ausgewählte Exponate.

15. August 2019 bis 25.10.2019

Die Zirkus KNIE–Plakatentwürfe des Lenzburger Künstlers Hans E. Walty

Anlässlich des Gaukler- und Kleinkunstfestivals in Lenzburg zeigt das Museum eine Sonderschau zum Thema Zirkus. In den kürzlich aufgetauchten Plakatentwürfen von Hans Emanuel Walty (1868 – 1948) aus den 1930er Jahren steckt weit mehr, als sie vorgeben. Die Motivwahl und die Linienführung verweisen auf ein Rätsel, welches man gerade zu enthüllen versucht.

Herbst 2019

Der Rebberg am Schlossberghang wird 70

Zum 70. Jubiläum der Ortsbürger Rebbauern Lenzburg (seit 1949) ist der Vereinigung und der Gruppe Räblüs im Museum Burghalde eine kleine, feine Ausstellung gewidmet – eine Würdigung für die Tropfen aus dem 40 Aaren grossen Rebberg am südlichen Schlossberghang.

Herbst / Winter 2019

Die Rückkehr der Malerin Clara Müller ( 1862 - 1929) nach Lenzburg

Die Malerin Clara Müller lebte als Kind während rund 10 Jahren in Lenzburg, auf dem Gelände der Strafvollzugsanstalt. Ihr Vater Johann Rudolf Müller war der erste Direktor der Anstalt und gilt als Pionier des humanen Strafvollzugs. Im künstlerischen Schaffen von Clara Müller zeigt sich eine begnadete Portraitmalerin. Trotz der hohen Qualität ihrer Arbeiten blieb die nachhaltige Anerkennung versagt. Die Stiftung Museum Burghalde präsentierte einige der jüngst erhaltenen Gemälde. Die Schenkerin und Grosstante der Künstlerin, Clara Luisa Demar, ist zu Gast. Mit Worten und Musik bietet sie Zugang zum Werk der grossartigen Malerin.

Die Ausstellung im Burghaldenhaus dauert bis 31. Januar 2020.