Haus- & Sammlungsgeschichte

1937 wird das «Heimatmuseum» im ersten Geschoss des Alten Landgerichts eröffnet. Der «Stiftung Heimatmuseum Lenzburg» gehören Nold Halder, Alfred Hächler, Hans Hämmerli und Eduard Attenhofer an.

1972 wird das Alte Landgericht wegen Baumängeln geschlossen und das Museumsgut evakuiert. 1973 fällt der Entscheid, die alte Burghalde zum Museum umzubauen. Es dauert allerdings nochmals zehn Jahre bis der Umbau und die Renovation beginnen.
Am 22. Juni 1985 wird schliesslich die Eröffnung des neuen Ausstellungsortes «Museum Burghalde» gefeiert.
Nach 30 Jahren Betrieb mit unveränderter Ausstellung drängt sich die Modernisierung auf. 2017/18 wird das Gebäude im grossen Stil umgebaut und eine neue Dauerausstellung eingerichtet.

Das Museum ist Teil des herrschaftlichen Ensembles Burghalde. Drei Architekturstile sind vertreten. Die alte Burghalde wird im gotischen Stil 1628 für Hans Jakob Spengler erbaut. Im rückwärtigen Bereich des Wohnhauses entsteht 1704/1718 ein Saal mit einer kostbaren Stuckdecke im Barockstil. Die neue Burghalde, eine klassizistische Villa, entsteht 1793/94. Erbauer ist Johann Jakob Bär. Nach ihm folgt die Ära Ringier und darauf die Ära Ziegler. Der bekannteste Burghaldenbewohner ist sicherlich der Jurist und Nationalrat Johann Rudolf Ringier-Fischer.


Heute ist die Baugruppe, zu der auch das Kutscherhaus und das Hirzelhaus gehören, im Besitz der Ortsbürgergemeinde Lenzburg. Die Bel Etage wird für repräsentative Anlässe genutzt, das Erdgeschoss steht der Öffentlichkeit zur Verfügung und kann gemietet werden.